Programmübersicht

das Vortragsprogramm des Kongresses befindet sich derzeit noch in Bearbeitung

Entzündung - der Feind in meinem Körper

 

Referent: Dr. Erwin Häringer

 

Zeit:

Teil I:  09.45 - 10.30 Uhr

Teil II: 11.00 - 11.45 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

Entzündung, der Feind in meinem Körper behandelt die grundlegende Bedeutung chronischer Entzündungsprozesse (die Zukunft der Medizin ist chronisch) bei der Entstehung von Alzheimer, Parkinson Autoimmunprozessen (von Hashimotostruma bis MS), aber auch Maligner Tumoren. Besonders diese „missbrauchen“ die natürliche Wundheilung.
Neueste Aspekte der Aromatherapie, die auch für eine frühzeitige Diagnostik sinnvoll sind werden ebenso behandelt wie moderne
Therapieoptionen aus orthomolekularer und phythotherapeutischer Sicht.
Diese regulationsmedizinische Vorgehensweise lässt uns die „Stalltür  schließen, bevor das Pferd weggelaufen ist".

 

Referent: Dr. med. Dr. rer. nat. Erwin Häringer, Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde, langjähriger Pharmakotherapieberater der Krankenversicherungen,
Träger der von Boenninghausen Medaille

 

Die BEMER-Therapie - Anwendung in der therapeutischen Praxis

 

Referentin: Dr. Monika Pirlet-Gottwald

 

Zeit:

Teil I:  09.45 - 10.30 Uhr

Teil II: 11.00 - 11.45 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

Die bio-physikalische BEMER-Therapie regt die autonome Vasomotion der Mikrogefäße und damit die Mikrozirkulation in jedem Organsystem an. Eine bessere Organdurchblutung bedeutet eine bessere Funktionsfähigkeit. Messbare Wirkungen sind die gesteigerte Sauerstoff- und Nährstoffausschöpfung aus dem Blut, die Verbesserung des venösen und lymphatischen Abstroms. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis werden die breiten therapeutischen Möglichkeiten dargestellt und erläutert.

Das Cholesterinproblem zwischen Dichtung und Wahrheit

 

Referent: Prof. Claus Muss

 

Zeit:

Teil I:  10.00 - 10.45 Uhr

Teil II: 11.15 - 12.00 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

Folgt man den medizinischen Leitlinien verschiedener
Fachgesellschaften so steht Cholesterin immer noch im Vordergrund
der kardiovaskulären Risikobeurteilung. Diese Erkenntnis beruht auf
zahlreiche Studien und Metaanalysen die auf das Cholesterin als
Hauptverursacher von kardiovaskulären hingewiesen haben. Die
Pharmaindustrie hat dieser Herausforderung entsprochen und
zahlreiche Cholesterinsenker auf den Markt gebracht. Der Umsatz an
Cholesterinsenkern erreicht mittlerweile weltweit eine gigantische
Größe von über 25 Milliarden US Dollar.


Auch in der Nahrungsmittelindustrie wird das Thema cholesterinarme
Ernährung großgeschrieben. Kritisch betrachtet wird Cholesterin zum
Großteil (90%) im menschlichen Körper jedoch selbst synthetisiert,
beim Erwachsenen sogar in einer Menge von 1 bis 2 g pro Tag, und
nur zu einem kleinen Teil mit der Nahrung aufgenommen. Die
Cholesterinresorption liegt im Durchschnitt bei 0,1 bis 0,3 g pro Tag
und kann höchstens auf 0,5 g pro Tag gesteigert werden. Das
entspricht damit also nur 30 bis 60% des in der Nahrung enthaltenen
Cholesterins. Unter diesem Aspekt bleibt der oft empfohlene Wert des
Cholesterinentzugs in der Nahrung fraglich. Dennoch wird die
cholesterinarme Ernährung in der Nahrungsmittelindustrie zum Teil
immer noch aggressiv beworben. Nahrungsmittel mit erhöhten
Transfettgehalten wurden konzipiert und die Bedeutung des
Kohlenhydratkonsums für die Cholesterinanstieg wenig diskutiert.
Inzwischen sind auch ein sogenannte Health Claims für bestimmte
Lebensmittel zur Cholesterinsenkung von der obersten
Kontrollbehörde der EFSA verliehen worden.


Trotz der in der Wissenschaft verbreiteten Meinung, dass die
Cholesterinsenker wie z.B. die Statine derzeit in der Therapie nicht
ersetzbar sind, besteht auch immer noch Unklarheit über den genauen
Wirkungsmechanismus dieser Medikamente. Gerade unter dem
Gesichtspunkt, dass bei Einnahme von Cholesterinsenkern bereits
schwere Nebenwirkung in der Vergangenheit beobachtet worden sind,
ist die Klärung der Frage zum Wirkungsmechanismus eigentlich
vordringlich.


Im Zeitalter einer unkalkulierbaren Kostenlawine im
Gesundheitssystem sollte eine kritische Aufwandanalyse zur
medikamentösen Cholesterinsenkung durchgeführt und hinterfragt
werden, wem die Cholesterinpropaganda möglicherweise wirklich
nützt.


Gemäß dem Bundesgesundheitsamt nehmen die Cholesterinwerte in
allen Bevölkerungsgruppen ständig zu. Allerdings nimmt die Anzahl
tatsächlicher koronare Herzerkrankungen ab den 90-ziger Jahren
konstant ab und die durchschnittliche Lebenserwartung ständig zu.
Seit den 90-iger Jahren sinkt auch die Infarktsterblichkeit ständig
jährlich um 3%. Diese Zahlen stehen tatsächlich im Widerspruch zur
Hypothese, dass die Cholesterineinnahme das kardiovaskuläre Risiko
erhöht.


Die neuere Forschung hat gezeigt, dass erhöhte Cholesterinwerte
auch als ein Zeichen eines Vitaminmangels verstanden werden können
und dass das Cholesterin abbauende Enzyme z.B. durch einen
erhöhten sogenannten „nitrosativen Stress“ geblockt werden.


Im Licht dieser Fakten zum Thema Cholesterin werden in diesem
Seminar moderne Alternativen der Labordiagnostik zur
Risikofrüherkennung bei kardiovaskulären Erkrankungen vorgestellt
und neue sinnvolle Konzepte zur Vorbeuge und Therapie von
Fettstoffwechselstörungen mit biologischen Heilmitteln erörtert, die
im Vergleich zu einigen Medikamenten ein deutlich geringeres
Risikoprofil aufweisen.

 

Referent: Claus Muss Associate Professor (a.o.)am Department für öffentliches Gesundheitswesen (Public Health) St. Elisabeth Universität (EU); Internationale Gesellschaft für angewandte Präventionsmedizin I-GAP; Wien-A

 

Gewinner oder Verlierer

 

Referent: Wolfgang Ebert

 

Zeit:

Teil I:  10.00 - 10.45 Uhr

Teil II: 11.15 - 12.00 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

Gewinner oder Verlierer

Wer lebt auf der Sonnenseite des Lebens und wer sitzt im Schatten? Was beeinflusst die „Winner-Situation“? Aktivität oder passives Abwarten? Die richtige Idee zur richtigen Zeit. Was müsste ich eigentlich tun, um auf die richtige Seite zu kommen? Kann ich Einfluss nehmen? Sind es nur die Gene oder gibt es noch mehr, was meine Situation bestimmt?

Polarität steht für:

  • Polarität (Physik), Anordnung zweier Pole im Raum oder an einem Bauteil
  • Polarität (Chemie), Bindung von getrennten Ladungsschwerpunkten in Atomgruppen
  • Polarität (Virologie), Verhältnis eines einzelsträngigen viralen Genoms zur Leserich-tung der mRNA
  • Polarität (Politik), politische Gegensätze zwischen zwei Gruppen
  • Polarität (Philosophie), Verhältnis sich gegenseitig bedingender Größen
  • Zellpolarität, spezifische Ausrichtung der Zellstruktur einer Zelle in der Biologie


Polarität (Physik)
Der Begriff Polarität bezeichnet die Zu- beziehungsweise Anordnung zweier Pole im Raum. Die Polarisation bezeichnet in diesem Zusammenhang die Ausbildung gegensätzlicher Ladungen in einem Isolierstoff-Körper aufgrund einer inhomogenen Ladungsverteilung. Moleküle sind polar, wenn sie voneinander abweichende Ladungsschwerpunkte ihrer positiven und negativen Ladungen aufweisen.

Polarität (Chemie)
Polarität bezeichnet in der Chemie eine durch Ladungsverschiebung in Atomgruppen entstandene Bildung von getrennten Ladungsschwerpunkten, die bewirken, dass eine Atomgruppe nicht mehr elektrisch neutral ist. Ein polarer Stoff besteht aus polaren Molekülen, welche sich durch ein permanentes elektrisches Dipolmoment auszeichnen. Die Polarität eines gesamten Moleküls wird durch polare Atombindungen, oder im Extremfall durch ionische Bindungen hervorgerufen. Polare Bindungen zeichnen sich durch ungleichmäßige Verteilung von Bindungselektronen zwischen den Bindungspartnern aus.

Polarität (Philosophie)
Polarität ist ein Ausdruck der Philosophie für das Verhältnis sich gegenseitig bedingender Größen. Im Unterschied zum Dualismus geht es bei der Polarität um ein komplementäres Verhältnis von Gegensätzen. Polarität besagt, dass jeder Aspekt dieser Welt aus einem Gegensatzpaar besteht: hell – dunkel, kalt – heiß, schwarz – weiß, Mann – Frau, Liebe – Hass, arm – reich, krank – gesund, u. s .w., wobei keine Wertung vorgenommen wird. Kein Pol ist gut oder schlecht. Die Pole sind die zwei gegenüberliegenden Enden derselben Sache, untrennbar zu einer Einheit verbunden. Sie bedingen einander. Es gibt keinen Tag ohne Nacht, kein Heiß ohne Kalt, keine Armut ohne Reichtum, keine Gewinner ohne Verlierer. Erst durch die Polarität wird Vielfalt möglich. Sie eröffnet einen Handlungsspielraum mit unendlichen Möglichkeiten.
In der chinesischen Philosophie ist die Polarität ein zentraler Begriff. Insbesondere im Daoismus wird eine Einheit von polaren Gegensätzen (Yin und Yang) besonders betont.

Glück, Glückseligkeit – Unglück, Pech
Als Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens ist Glück ein sehr vielschichtiger Begriff, der Empfindungen vom momentanen Glücksgefühl bis zu anhaltender Glückseligkeit einschließt, aber auch als ein äußeres Geschehen begegnen kann, z. B. als glücklicher Zu-fall oder als eine zu Lebensglück verhelfende Schicksalswende.
Jüngere Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften haben wichtige Einsichten in die biologischen Grundlagen von Glücksgefühlen erbracht. Im Zuge der anhaltend intensiv betriebenen Hirnforschung dürfte der diesbezügliche Kenntnisstand noch erweitert werden. Bedeutenden Einfluss auf Glücksempfindungen haben nachweislich Endorphine, Oxytocin sowie die Neurotransmitter Dopamin und Serotonin. Das Gehirn setzt diese Botenstoffe bei unterschiedlichen Aktivitäten frei, zum Beispiel bei der Nahrungsaufnahme, beim Geschlechtsverkehr oder beim Sport.
Das Unglück ist keine Erkrankung, sondern die Folge eines konkreten Ereignisses (etwa einer Ehescheidung) oder eines Zustands (etwa eines Siechtums) oder einer enttäuschten Erwartung. Hierauf beziehen sich die Bezeichnungen „dies Unglück hat ihm das Herz gebrochen“, „eine unglückliche Ehe“ oder „eine unglückliche Anlage“. Die Gründe, warum sich jemand unglücklich fühlt, können sehr unterschiedlich sein und sind oft subjektiv. Auch die Äußerungsformen des Unglücklichseins unterscheiden sich stark. Der Volksglaube kennt zahlreiche Vorzeichen von Pech oder Unglück, etwa, wenn einem eine Katze den Weg kreuzt oder ein Spiegel zerbricht. In manchen Gesellschaften wurden oder werden die Geburt einer Tochter oder eines Albinos als „Unglück“ angesehen. Man kennt auch den Begriff des Pechvogels oder auch Unglücksraben (Hans Huckebein).

Antizipation ist die Erwartung oder Erwartungshaltung
Psychologen gehen davon aus, dass Optimisten erwartungsfroh in die Zukunft schauen. Freude oder Glück ist psychologisch gesehen nicht die Erfüllung einer Erwartung, sondern die Erwartung selbst. Hingegen kann ein lange herbeigesehntes freudiges Ereignis, wie etwa ein als lustvoll empfundener Konsumakt, finanzielle Zuwendung oder eine berufliche Beförderung, wenn es dann wirklich eintritt, gar nicht mehr richtig beglücken. Besonders bei Kindern ist die vorwegnehmende Freude besonders stark ausgeprägt, denken wir an Weihnachten oder Geburtstag.
Zwar können Menschen durch geschickte (Marketing-) Psychologen oder Politiker auch hin-sichtlich ihrer Erwartungshaltung manipuliert werden, doch lehrt die Erfahrung, dass die Erwartungshaltung eher eine sinnvolle Tugend ist, möglicherweise mit stärkenden Auswirkungen auf das Immunsystem und in der Krebsabwehr: Wir dürfen hoffen und dies ist gesund. Empirisch gesehen haben Optimisten im Krankheitsfall die „besseren Karten in der Hand“.

Was beeinflusst die „Winner-Situation“?
Ausstrahlung, Charisma, das richtige Feeling zur richtigen Zeit, Ausgeglichenheit, Intelligenz, Großzügigkeit, Weitblick, Kompromissbereitschaft.
Welche Laborparameter zeigen die Winner-Situation an? Ad hoc würde man sagen, die Hormone!
Hormone sind aber eigentlich Botenstoffe, die nach dem Überbringen ihrer Informationen keinen weiteren Grund hätten, vorhanden zu sein! Viele Menschen bekommen heute dauerhaft Hormone und müssen mit diesen ständigen Informationen Leben und umgehen. So kann die Information eines Hormons völlig diskrepant sein zu der Information eines anderen Hormons und damit sowohl des einen als auch des anderen Aufgabe untergraben. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, dass es keinen dauerhaften Glückszustand gibt oder er immer wieder als Glückssträhne beschrieben wird.
Die Hormone um die es hierbei geht sind sowohl die Glückshormone als auch die Stresshormone:
Zuerst die Glückshormone: Dopamin (C8H11NO2), Serotonin (C10H12N2O), Noradrenalin (C8H11NO3), Endorphin (Aminosäure), Oxytocin (Aminosäure), Phenethylamin (C8H11N). Die Stresshormone: Serotonin (C10H12N2O), Testosteron (C19H28O2), DHEA-S (C19H28O2), Cortisol (C21H30O5), Prolaktin (Aminosäure). Histamin (C5H9N3), das Pechhormon nimmt in dieser Situation eine Zwitterstellung ein. Es steigert weder das Glück noch verhindert es den Stress, es produziert aber auch den Stress nicht und steht nicht grundsätzlich dem Glück im Wege!
Es fällt auf, dass Serotonin sowohl Glücks- als auch Stresshormon ist! Nach oraler Gabe wird Serotonin zu etwa 75 % in den Blutkreislauf aufgenommen und später nach Verstoffwechselung über den Urin ausgeschieden. Ähnliche Werte werden für die Aufnahme von Serotonin aus Lebensmitteln wie Bananen gefunden. Im menschlichen Organismus besitzt Serotonin vielfältige Wirkungen insbesondere auf das Herz-Kreislauf-System, den Magen-Darm-Trakt und das Nervensystem. Auf molekularer Ebene werden die Funktionen des Se-rotonins über mindestens 14 verschiedene Serotonin-Rezeptoren  vermittelt. Dank dieser Vielzahl an Serotonin-Rezeptoren, die zudem gewebe-, zelltyp- und konditionsabhängig ver-teilt sind, ist der Organismus in der Lage, auf unterschiedliche Serotonin-Konzentrationen zu reagieren und verschiedenartige innere oder äußere Reaktionen zu starten. Diese sind die Hauptursache für die oft gegensätzlichen Funktionen von Serotonin im Organismus. Für unser Thema bedeutet das, dass zu viel Glück Stress werden kann und immer Pech noch zusätzlich Stress bedeutet.
Ein Dopaminüberschuss kann problematisch werden, da er die Produktion des stresshem-menden Prolaktins verhindert. So hemmt Dopamin aus Neuronen, die entlang des 3. Hirn-ventrikels lokalisiert sind, an der Hypophyse die Ausschüttung des Hormones Prolaktin.
Wenn wir uns nun noch über die Aggression Gedanken machen, die durch Androgene ge-steuert wird, kann auch hier ein Dauerbombardierung der Testosterone nur Stress bedeuten!
Endorphin, Oxytocin und die Phenethylamine sind relativ kurzlebige Hormone, sie können nur über einen kleinen Zeitraum ertragen werden, da auch der langanhaltendste Glückszustand zu einem Stresszustand wird. Unser Körper scheint genau diese Phänomene zu kennen und steuert sie, solange es keinen Einfluss von außen gibt perfekt.
Wenn in das Hormonsystem eingegriffen wird und dauerhaft synthetisch hergestellte Hormone aber auch dauerhaft gegebene Phytohormone gegeben werden, entsteht ein deutliches Missverhältnis, das nicht nur Stress macht, sondern wahrscheinlich auch Pech bringt und häufig sogar Histamin mobilisiert. So sollte man immer daran denken, wenn Histamin mit im Spiel ist, ist das empfindliche System der Hormone innerhalb unseres Körpers deutlich gestört. Es entwickelt sich aus dem Winner der Loser, der sich vielfach nur dann befreien kann, wenn er die missliche Situation erkennt und einer natürlichen Regulation seines Hormonsystems zustimmt.

Aktivität oder passives Abwarten?
Sympathicustonus oder Vagustonus? Die richtige Idee oder Entscheidung zur richtigen Zeit ist immer wieder das Thema ganz besonders in unserer Zeit. Wir sterben unter dem Einfluss des Sympathikus und Leiden unter den Einfluss des Nervus Vagus oder des Nervus Para-sympathikus. Ein ausgeglichener Gemütszustand ist wahrscheinlich eine der wesentlichen Voraussetzungen für ein ebenso ausgeglichenes neuro-vegetatives Nervensystem. So wird man zur entsprechenden richtigen Zeit Aktivitäten entfalten oder sich zurücklehnen und in Ruhe abwarten. Überschäumende Reaktionen sind in aller Regel falsch und sollten vermieden werden. So wird der wirkliche Gewinner immer der sein, der nicht grundsätzlich spontan entscheidet, sondern seine Entscheidungen abwägt und sich nicht von Emotionen treiben lässt. Der Verlierer ist derjenige, der entweder viel zu schnell entscheidet oder seine Entscheidungen herauszögert, bis sie keine Aktualität mehr haben oder ihn wieder mal etwas „vor der Nase weggeschnappt“ worden ist.
So finden wir an dieser Stelle auch wieder Parameter, die die Ausgeglichenheit eines Organismus anzeigen und damit seine Winnersituation. Ausgeglichen sein sollten immer alle Parameter, die Gegenspieler haben und auch ein entsprechendes Verhältnis zueinander haben sollten. Die bekanntesten sind hierbei der Fe/Cu-Quotient, der Estradiol/Progesteron-Quotient und das Verhältnis zwischen Leukozyten zu Lymphozyten, die sehr häufig Schwankungen unterliegen. Sie werden nicht unwesentlich auch durch das sensitive Nervensystem beeinflusst. 

Was müsste ich eigentlich tun, um auf die richtige Seite zu kommen?
Kann ich überhaupt Einfluss nehmen? Oder sind es nur die Gene oder gibt es noch mehr, was meine Situation bestimmt?
Solange wir leben, sind wir nicht nur uns selbst sondern besonders auch anderen ausgeliefert, die unsere Probleme mit bestimmen, die uns Probleme machen können oder uns helfen, die Probleme zu lösen, die uns andere gemacht haben!
Es gehört eine gehörige Portion Ausgeglichenheit dazu, um selber an seinem Glück zu arbeiten, festzustellen, was Glück wirklich ist und nicht nur auf materiellen Zuwachs hinarbeiten! Je älter die Menschen werden, umso größer sind die Wünsche nach Gesundheit und Zufriedenheit. Genau das, an dem sie in den vielen Jahren vorher nicht gearbeitet haben oder mit dem sie Schindluder getrieben haben. Jeder ist seines Glückes Schmied, jeder arbeitet an sich selbst und stellt hoffentlich früh genug fest, was er wirklich sucht und was ihm wirklich fehlt!
Wenn wir nun das Thema Gesundheit in den Vordergrund stellen, weil man sie wirklich beeinflussen kann, weil man sie festlegen kann oder untersuchen kann, ist sie immer nur solange interessant, bis man sie wieder erreicht hat. Ähnlich scheint es auch mit der Zufriedenheit zu sein. Wenn wir zufrieden sind, brauchen wir eigentlich nichts mehr, aber wann sind wir endlich zufrieden?!
So müssen wir also immer wieder versuchen, unseren Gesundheitszustand zu optimieren und die Zufriedenheit akzeptieren. Und doch immer wieder hört man gerade von älteren Patienten folgenden Spruch: „Erst fehlt einem der Becher und dann der Wein"!
Um nun den Loser vom Winner zu unterscheiden, brauchen wir nicht nur ein Laborbild, sondern wir brauchen die wirkliche Persönlichkeit, den Patienten selbst. Hilfreich ist sicherlich jedes Blutbild, das die Hormone nicht auslässt und sich mit der ausführlichen Stoffwechsellage beschäftigt. Wir brauchen die augenblickliche psychogene Verfassung des Patienten, da wir unter bestimmten Situationen schnell auch in eine Loserverfassung geraten können. Eine immer gleich bleibende perfekte Therapie, die uns ausnahmslos zu Gewinnern macht, wird es nicht geben. Die richtige Einstellung, Lebensweisheit, Toleranz und Großzügigkeit, verzeihen oder nachgeben können, sind nur einige Stichworte, die uns zeigen sollen, wie sie auf die richtige Seite kommen können und auch dort bleiben.

Die Therapie zur Beherrschung der Winner- und zum Abbau der Loser-Situation
Die homöopathische Therapie:

 

Bei Frauen gebe ich folgende Homöopathika:

  • Pulsatilla D6, D12, D30
  • Sepia D6, D12, D30
  • Ignatia D6, D12, D30
  • Aristolochia D6, D12, D30.

 

 

Bei Männern gebe ich folgende Homöopathika:

  • Nux vomica D6, D12, D30
  • Lycopodium D6, D12, D30
  • Carbo vegetabilis D12, D30
  • Thuja occidentalis D6, D12, D30.

 

 

Die symptomatische Therapie geht über folgende Homöopathika:

  • Acidum sarcolacticum D6
  • Hydrastis D6
  • Silicea D6.

 

 

Fertige Präparate:

  • L-Tryptophan Ratiopharm 500 MG Filmtabletten
  • Therapie mit Rhodiolan NE (Dr. Loges)

 

 

Die Injektionstherapie mit Eigenblut oder Eigenharn wird mit folgenden Medikamenten gegeben:

  • Hormeel, Hypophysis suis (Heel),
  • Glandulae-F-Gastreu R20 Injekt (Reckeweg),
  • Testis comp. (Heel) oder Testes-Gastreu R41 Injekt (Reckeweg),
  • Pulsatilla comp. (Heel),
  • Lymphdiaral (Pascoe) oder Scrofulac-Gastreu R17 Injekt  (Reckeweg),
  • Notakehl, Mucokehl oder Nigersan (Sanum/Kehlbeck).

 

 

Die Therapie mit rechtsdrehender Milchsäure kann durchgeführt werden mit folgenden Präparaten:

  • Sanuvis (Sanum/Kehlbeck),
  • Gelumtropfen (Dreluso),
  • Laktopurum (Pflüger).

 

 

Die Überwärmungstherapie als Eichothermtherapie oder auch einfache Saunatherapie erscheint in vielen Fällen und dort, wo's gut vertragen wird, angezeigt.

Tumortherapie und Störfelder

 

Referent: Dr. Benno Wölfel

 

Zeit:

Teil I:  10.00 - 10.45 Uhr

Teil II: 11.30 - 12.15 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

Vortragsbeschreibung ist noch in Bearbeitung!

 

Das Kreuz mit dem Kreuz

 

Referent: Udo Lamek

 

Zeit:

Teil I:  10.15 - 11.00 Uhr

Teil II: 11.30 - 12.15 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

Das „Kreuz mit dem Kreuz“ -
Neue Aspekte der Behandlung von Gelenk- und Stoffwechselerkrankungen !

Mindestens 50 % aller Deutschen im Alter ab 14 Jahren hatten in den vergangenen 12 Monaten schon einmal Rückenschmerzen beklagt.
Ein Leiden das viel Geld verschlingt, so das Fachblatt „Der Orthopäde“.

Rückenschmerzen sind zu 90% myofaszial, psychosozial oder somatoform bedingt.
Röntgen, CT oder MRT helfen hier für die Diagnose nicht weiter.

Die Gesamtheit des Körpers und der Seele müssen hier zwingend mit einbezogen werden.

Immer mehr Menschen suchen heute nach neuen Wegen zur Gesundheit – und wenden sich der Alternativmedizin zu.
Aus guten Gründen:
Weil deren Ärzte und Therapeuten sich oft viel Zeit für eine Behandlung nehmen. Weil sie Medizin nicht nur als Reparaturbetrieb verstehen. Weil ihre Medikamente eine sanfte Art der Heilung versprechen, ohne gravierende Nebenwirkungen.
Im Vortrag werden zukunftsweisende, neue Aspekte zur Behandlung und Diagnose von Gelenk- und Stoffwechselerkrankungen aufgezeigt und erläutert.

Spirituelle Tänze

 

Referentin: Petra Schönl

 

Zeit:

12.15 - 12.45 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

Bei den Kukukuku-Frauen in Papua-Neu-Guinea, Polynesiern im Südpazifik, den Lakota-Sioux in South-Dakota, den Sumburu, Turkana oder Masai in Kenia sind, wie bei allen indigenen Stammesgemeinschaften, traditionelle Tanzrituale unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens.
Petra Schönl hat weltweit viele Naturvölker besucht und lernte die Sprache ihrer Tänze. Außerdem widmet sie sich mit großer Begeisterung den klassischen indischen Tänzen. Sie ist langjährige Schülerin der legendären Molly Roy Chaudhuri (Kalkutta).
Der Spirituelle Tanz wurde zu ihrem Lebenselixier. Eine heilsame Erfahrung, die sie heute anderen Frauen weitergibt. Im Einzelunterricht in ihrem Privatstudio oder in kleinen Gruppen.
Zur Stärkung des Selbstbewusstseins, um Energie zu tanken, und um sich von seelischem Ballast zu befreien.
Der folkloristische Hula-Auana von Hawaii eignet sich wie kaum ein anderer Tanzstil dazu, die weibliche Spiritualität und Ausstrahlung zu entwickeln.
Hula ist ein erzählender polynesischer Tanz, der auf den Hawaii-Inseln eine eigenständige Entwicklung durchlebt. Durch ihn werden Überlieferungen, Mythen, Genealogien bewahrt, oder er dient einfach der Unterhaltung. Das Hauptthema vieler Hulas ist das „ALOHA“, die allumfassende Liebe zur Natur, dem Partner oder dem Clan.
Hula ist die Sprache des Herzens.
Petra Schönl wird über ihre Erfahrungen berichten und einige Hula-Choreografien darbieten.

Tai-Chi

 

Referent: Axel Bürk

 

Zeit:

13.00 - 13.30 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

T’ai Chi Ch’uan ist ein etwa 1000 Jahre altes chinesisch-taoistisches Übungssystem. Es vereint als Aspekte Gesundheit, Meditation und Selbstverteidigung. Die gleichmäßig und entspannt ausgeführten Bewegungen lassen den Geist zur Ruhe kommen, ein angenehmes, belebtes Körpergefühl stellt sich ein. Das Prinzip von Yin und Yang ist der Schlüssel: Fuß entlastet und Fuß belastet. Leer und voll. Ein Arm sinkt, der andere steigt. Der stetige Wechsel von langsamen, fließenden und dabei klar definierten Bewegungsabläufen wird auch vom Betrachter als wohltuend wahrgenommen.
Die Gruppe um Axel Bürk präsentiert aus dem klassischen Yang-Stil die Schwertform nach Dr. Chi und Teile der  Kurzform nach Cheng Man-ch’ing . Außerdem gibt es einen Mini-Workshop für Interessierte zum mitmachen.
Axel Bürk ist ausgebildet am Institut für klassisches T’ai Chi Ch’uan von Toyo und Petra Kobayashi und unterrichtet seit 2000. T’ai Chi-Lehrer dieser Tradition unterrichten in ganz Deutschland.
Für nähere Informationen wenden sie sich bitte an:
Axel Bürk
E-Mail: info@taichifueralle.de
www.taichifueralle.de
Tel.: 089 / 89 19 88 45

Chlamydien u.a. zellwandfreie Erregerformen erfolgreich behandeln mit Sanum- und Phytotherapie

 

Referentin: Dr. Anita Kracke

 

Zeit:

13.45 - 14.30 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 
Die Wandelbarkeit mikrobieller Lebewesen schafft je nach den Lebensbedingungen unterschiedliche Wuchsformen. Wenn es sich dabei um krankmachende Keime handelt, macht dieses Verhalten die Diagnose und Therapie besonders schwierig. Solche pleomorphen Veränderungen sind auch häufig verantwortlich für das sogenannte „Springen“ von Symptombildern. Am Beispiel verschiedener Krankheiten z.B. Chlamydien-, 
Borreliose-, Pilzinfektionen sollen Therapiemöglichkeiten dargestellt werden.

Intrazelluläre pH-Regulation zur Regeneration des Stoffwechsels

 

Referent: Ronald Fischer

 

Zeit:

13.45 - 14.30 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

Krankheiten entstehen ursächlich durch die Verschiebung des pH-Wertes im intrazellulären Raum in einen säurelastigen Wert. Hydroxypathie ist dabei die Lösung, die durch den zielgerichteten Einsatz von Hydrogen-Ionen und/oder Hydroxyd-Ionen den pH-Wert wieder reguliert. Schon Prof. Warburg wies auf die Gefahren eines Gärraums im extrazellulären Bereich hin.

Allerdings hat der Intrazellulärraum eine wesentlich höhere Bedeutung als der Extrazellulärraum, denn 70 % unseres Wasserhaushaltes befindet sich innerhalb der Zellen. Wird der Intrazellulärraum stark protonenlastig, so verändert sich auch das Potenzial der Zellmembran. Die deutschen Nobelpreisträger Prof. Neher und Prof. Sakmann erhielten diese Auszeichnung 1991 durch deren Entdeckung der Spannungsverhältnisse der Zellen mittels der Patch-Clamp-Technik.

Stimmen diese Spannungen nicht, kommt es zum Erliegen des Stoffwechsels, der Ionenaustausch wird stark eingeschränkt, die Zellteilung schreitet rascher voran. Durch falsche Ernährung kommt es zu einer Mangelsituation in der Versorgung von Organen und Drüsen.

Mittels einer extra- wie auch intrazellulären pH-Regulation durch Hydroxid-Ionen wird das Milieu verändert und der Stoffwechsel wieder aktiviert. Die amerikanischen Nobelpreisträger von 2003 Agre und McKinnon konnten dies anhand der Aquaporin-Kanäle nachweisen.

Dieser Vortrag eröffnet den Weg zu erfolgreichen effizienten Therapien und bietet praktische Lösungen an.

 

Humor als Erfolgskonzept für Alltag und Beruf

 

Referent: Christoph Emmelmann

 

Zeit:

13.45 - 14.30 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

Humor wird nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und Untersuchungen
mittlerweile als lern- und entwickelbare Fähigkeit betrachtet,
die als Bewältigungsstrategie bei Berufs- und Alltagsproblemen immer mehr an
Bedeutung gewinnt.
Humorvolle Menschen sind zufriedene Menschen. Im Berufsleben beweisen sie
Leistungsbereitschaft und Teamfähigkeit
und reagieren in Krisensituationen belastbarer und flexibler als Andere.
Lachen baut Stress ab und Konzentration auf, löst Spannungen und Konflikte
und stärkt die Immunabwehr.
Humor hilft bei Entscheidungsprozessen, steigert die persönliche
Attraktivität und gestaltet Beziehungen positiver
Erleben Sie, wie befreiend es ist, Körper und Seele mit Lebensfreude
anzureichern und durch neue Impulse das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
zu stärken.

Entgifte oder stirb

 

Referent: Dr. Albin Beck

 

Zeit:

14.00 - 14.45 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

Chronische Erkrankungen (Diabetes, MS, Parkinson) nehmen dramatisch zu, die Schulmedizin therapiert nur symptomatisch, ohne die zugrunde liegenden Ursachen (z. B. Umweltgifte, Vitalstoffmangel) zu berücksichtigen. 
Über die Detoxifikation (= Entgiftung) wird ein kurzes Update gegeben.

 

Das Endogene Trias des Gehirns / Epiphyse - Hypothalamus - Hypophyse

 

Referent: Peter Mandel

 

Zeit:

14.00 - 14.45 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

Endokrine Insuffizienzen werden in der Praxis zurzeit häufiger gesehen. Besonders psychische Syndrome zeigen den unmittelbaren Zusammenhang mit diesen endokrinen Gesamtfunktionen. Dabei sprechen wir vom „Hormonell Neurovegetativem Syndrom“. Das endokrine Trias Epiphyse – Hypothalamus – Hypophyse sind dabei von vorrangiger Bedeutung. Die Epiphyse gilt heute als der absolute „Rhythmusgeber“ unseres Lebens und beherrscht damit weitgehend das endokrine Gesamtsystem.

Die herausragende Funktion der Epiphyse ist das Serotonin in Melatonin und umgekehrt zu generieren. In der Nacht wird aus Melatonin der halluzinogene Stoff Pinoline und wahrscheinlich sind wir durch diese Substanz in der Lage zu träumen.

Der Vortrag gibt insbesondere einen Überblick über die miteinander gekoppelten Funktionen des Endokriniums und zeigt weiterhin sofort umsetzbare Behandlungen der Esogetischen Medizin/Farbpunktur.

Diese Behandlungen führen wir mit Akupunktur, Farbpunktur und den Rhythmen des Gehirns oder mit der Kristalltherapie durch. Die Patienten verspüren sofortige Reaktionen – in der Regel Entspannung und innere Ruhe.

Medizinalpilze - Möglichkeiten und Grenzen der Krebsprävention

 

Referent: Dr. Andreas Kappl

 

Zeit:

14.00 - 14.45 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

  • Gibt es häufig Tumorerkrankungen in der Familie und ihre Patienten wollen sich davor schützen?
  • Wurde bei ihrem Patienten eine Krebsvorstufe diagnostiziert?
  • Oder hat ihr Patient eine onkologische Klinik verlassen und fragt sich nun wie es weitergeht?
  • Möchte ihr Patient mit einer Tumorerkrankung  neben der üblichen  Therapie mit naturheilmedizinischen Methoden zusätzlich begleitet werden?

 

Im Seminar Möglichkeiten und Grenzen der Krebsprävention werden Ursachen, Entwicklungen und Behandlungsstrategien von Tumorerkrankungen  besprochen.  Dargestellt werden Methoden und Maßnahmen, welche sich sowohl zur Prävention als auch zur unterstützenden Behandlung von Tumorerkrankungen eignen.

 

Die Triade der Gesundheit am Beispiel der klass. Kinesiologie

 

Referentin: Ingeborg Lisa Weber

 

Zeit:

Teil I:  15.30 - 16.15 Uhr

Teil II: 16.45 - 17.30 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

Die WHO definiert Gesundheit als den Zustand des körperlichen, seelischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.


Diese Ebenen des Menschen werden in der klassischen Kinesiologie durch die verschiedenen Richtungen spezifisch balanciert.


In der Körperintegrierten Kinesiologie (Gesund durch Berühren) liegen der Ursprung, die Wurzeln. Es werden 42 Muskeln getestet und durch neurolymphatische und neurovaskuläre Punkte, Meridiane, Ansatz-Ursprungs-Techniken und Supplemente gestärkt. Nach der 5-Elemente-Lehre der Chinesischen Medizin werden verschiedene Balancen durchgeführt.


In der Pädagogischen Kinesiologie (Brain Gym) werden Lernblockaden mit gezielten körperlichen Übungen für das Gehirn aufgehoben. Die Übungen aktivieren die Reizleitungsbahnen und die Gehirnzellen, so dass das Gehirn mit allen Dimensionen am Lernen beteiligt wird. Persistierende Restreflexe, die Lernhindernisse bedingen, werden aufgelöst. Besonders tiefgreifende Veränderungen werden durch die Arbeit mit Zielen und den dazu passenden Übungen erreicht.


In der Emotionalen Kinesiologie (3 in 1 Konzept) wird mit belastenden Emotionen gearbeitet. Gordon Stokes, der Urheber dieser Methode, sagt: „Nicht das Problem ist problematisch, sondern das damit verbundene Gefühl macht das Problem erst zum Problem.“ Oft liegt die Ursache in der Vergangenheit. Mit Hilfe des Verhaltensbarometers werden die unbewussten Erinnerungen entschlüsselt, auf der bewussten Ebene thematisiert und abgelöst. So erhält der Mensch die Wahlfreiheit über seine Verhaltensweisen zurück.


In der medizinischen Kinesiologie wird durch den Indikator-Muskeltest mit Nosoden, Organ-Testampullen und Medikamententestsätzen die Ursache von Krankheiten sowie die Vorgehensweise bei der Behandlung geklärt. Auch eine Kombination mit anderen Methoden, wie z.B. Ausleitungsverfahren, Bioresonanz, Bachblüten, tragen zum Erfolg bei.


Mehrere Studien bestätigen die Wirksamkeit der verschiedenen Methoden der Kinesiologie.

Homöopathie und Psyche

 

Referentin: Cornelia Groß

 

Zeit:

15.30 - 17.00 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

Viele Anwender der Homöopathie sind oft noch der Ansicht, dass Homöopathie nur bei körperlichen Problemen anzuwenden ist.
Der Gesamtzustand eines Menschen spiegelt eine ganz bestimmte Struktur wider. Diese Struktur drückt sich in den körperlichen Symptomen, wie auch in der Psyche, bzw. in den Bildern der Seele aus.
Die Homöopathie wendet sich nach innen. Sie sieht die Ursache einer Erkrankung als etwas an, was von innen herrührt, als eine Störung der inneren Balance.
Heilung besteht darin, dieses innere Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Homöopathie zählt zu den von innen heraus heilenden Verfahren.
Das Hering´sche Gesetz gibt dem inneren Aspekt eine wissenschaftliche Basis. Dieses Gesetz besagt, dass eine Krankheit von innen nach außen heilt.
Allem voran geht das Gemüt.
Diese empirische Erfahrung unterstreicht die Vorrangstellung des Geistes vor dem Körper – der Psyche vor der Physis.
In der Homöopathie kristallisiert sich zunehmend eine Entwicklung heraus, die sich immer genauer auf das Gemüt konzentriert. Eine Entwicklung, die tiefer und tiefer in die Ebenen des Geistes vordringt, um den Ursprung der Erkrankung aufzufinden.
In den alten Lehrbüchern und Repertorien wurden noch zu 90 % physische Symptome beschrieben. Die vergangenen 20 Jahre der Homöopathie haben jedoch gezeigt, dass die Essenz eines Heilmittels zugleich einer geistigen Essenz entspricht, die der  Körper stellvertretend ausdrückt.

In meinem Vortrag stelle ich einen Fall aus der Praxis vor, der von der körperlichen Ebene ausgehend über die  psychische Ebene zum Simile führt. Anhand dieser Kasuistik erläutere ich die einzelnen Schritte zum heilenden Mittel. Lassen Sie sich ein auf eine spannende Fallschilderung.

Ausleitung und Aschnerverfahrenals Basistherapie -

Ernährung, Symbioselenkung und Störfeldbehandlung als Umstimmungstherapie

 

Referent: Dr. Reza Schirmohammadi

 

Zeit:

Teil I:  15.45 - 16.30 Uhr

Teil II: 17.00 - 17.45 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

In diesem Vortrag werden zuerst die Prinzipien der Übersäuerung und deren mögliche Ursachen aufgezählt und ausführlich die Bedeutung der Ernährung und Symbiose des Darmes besprochen.
Oft spielen die Störfelder bei der Entstehung oder Unterhaltung mancher Krankheiten eine gewisse Rolle.
Im Rahmen der Basistherapie werden die Entgiftung und Entsäuerung z.B. im Sinne von Voll- oder Teilfasten, Aschnerverfahren wie Schröpfen, Baunscheidt, Canthariden Pflaster und Blutegel besprochen.

Ergänzt wird der Vortag durch die Umstimmungstherapie wie Ernährung und Symbioselenkung und Störfeldtherapie.
Zahlreiche Fallbeispiele aus der Praxis zeigen dann hervorragende Therapie Erfolge bei diesem Konzept.

 

Das Schattenthema: Schlüssel zum Lebenserfolg

 

Referentin: Doris Nadine Pasler

 

Zeit:

15.45 - 17.15 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

Gerade als Heilpraktiker und Therapeuten werden wir aufgesucht, wenn ein Schatten auf das Leben unserer Patienten fällt.
Dr. C. G. Jung hat in seiner Psychologie versucht diesen Schatten für uns begreifbar zu machen. Er postulierte: Jeder Mensch wählt für seine Identität bestimmte Eigenschaften und erzeugt gleichzeitig damit einen unbewussten Schattenanteil, den er verdrängt oder abspaltet. Diese verschatteten Persönlichkeitsanteile drängen früher oder später als Symptom körperlich, psychisch oder im sozialen Umfeld wieder in unser Bewusstsein und werden dann die tägliche Arbeit in den Heilpraxen.
Der Vortrag macht deutlich, wie wichtig es ist für jeden, aber besonders für alle Heiltätigen ist, den eigenen Schatten und den der Patienten zu verstehen. Zum eine ermöglicht es dem Heiler eine bessere und tragfähigere Therapeuten - Patient-Beziehung zu etablieren, zum anderen gilt, dass nur wenn das unbewusste Schattenthema im Leidenden erkannt wird, dieser in die Lage versetzt wird die Verantwortung zu übernehmen und sich aus der Verstrickung zu lösen. Heilung im Sinne von Ganzwerdung, statt reiner Symptombekämpfung kann geschehen.

Körperliche Erkrankungen, psychische Störungen, Konflikte in der Beziehung zur Umwelt - all das hat, nach C. G. Jung, seinen Ursprung in den verschattenten Persönlichkeitsanteilen des Menschen.
Deshalb ist es besonders für Heiltätige wichtig sich mit der Schattenthematik bei sich und bei ihren Patienten zu befassen. Denn was uns nicht bewusst ist und im Ich integriert, taucht als Symptom und Störung unweigerlich im Leben und in unsere Beziehungen wieder auf. Gerade in Beziehung zwischen Patient und Heiler, mit den unbewussten Ängsten und Erwartungen, ist ein Feld für die Schattenprojektionen beider. Dadurch kann der Heilungsprozess leiden bis unmöglich werden.
Das Seminar gibt Verständnis

  • was der Schatten genau ist,
  • wie er entsteht,
  • wie man den Schatten bei sich und anderen aufspüren kann,
  • und zeigt Möglichkeiten mit ihm umzugehen.

Es gilt: je heiler der Therapeut - d.h. je mehr er den Schatten integriert hat - um so zugänglicher werden die unbewussten Schattenthemen seiner Patienten und damit die Möglichkeit wirklich heilend zu wirken.

Geriatrie - eine Domäne der Naturheilkunde

 

Referent: Manfred Borchert

 

Zeit:

Teil I:  16.00 - 16.45 Uhr

Teil II: 17.15 - 18.00 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

Wir werden heute wesentlich älter als unsere Vorfahren, obwohl wir durch viele unterschiedliche Faktoren sehr viel mehr belastet sind. Aber alles hat seinen Preis: mit den zunehmenden Jahren steigt auch zunehmend die Hilfs- und Pflegebedürftigkeit.

Gerade die Geriatrie ist die Domäne der Naturheilkunde.

Sauerstoff erhält Leben und tötet Leben. Das Gleichgewicht zwischen den Freien Radikalen und den Antioxidantien entscheidet mit darüber, wie schnell unsere Zellen altern.

Freie Radikale - durch Überlastung der Verbrennungsprozesse in den Mitochondrien oder durch extreme äußere Einflüsse gefördert - sind reaktionsfreudige Sauerstoff-Moleküle, die Zellstrukturen, Eiweiße und die Erbinformation schädigen.

Ein weiteres Problem ist, dass sich mit jeder Zellteilung die DNS-Stränge verkürzen und sich die Mitochondrien vermindern. Der Körper wird alt.

In diesem Seminar zeigt Ihnen der Dozent - der schon seit 50 Jahren in der Medizin tätig ist - wie man dem entgegensteuern kann und geht auf einzelne Krankheitsbilder ein, die uns unseren Praxen täglich begegnen.

Auch werden hier vorbeugende Maßnahmen angesprochen, um es gar nicht erst zum Äußersten kommen zu lassen. Wie schon Prof. Niehans  - der Vater der Frischzellbehandlung - sagte: „Wer alt werden will muss früh damit anfangen.“ 

San Abor

 

Referent: Matthias Felder

 

Zeit:

Teil I:  16.00 - 16.45 Uhr

Teil II: 17.15 - 18.00 Uhr

 

Vortragsbeschreibung:

 

SanArbor Baumessenzen "Die Heikraft und Magie der Bäume"

  • Einführung in die Baumheilkunde
  • Symbiosen zwischen Mensch und Baum
  • Die 48 SanArbor Baumessenzen mit Darstellung verschiedener Essenzen auf körperlicher und energetischer Ebene z.B. Wacholder, Fichte, Kiefer, Zypresse, Adlerholz, Weihrauch, Sandelholz,...
  • Die Vielschichtigkeit der Bäume in Synergie zur Vielschichtigkeit der menschlichen Seele, Biographiearbeit mit Baumessenzen
  • Mit Nummerologie seine individuellen Baumessenzen finden z.B. Entschlüsselung des Geburtsdatums und des Namens, Ermittlung der persönlichen Herzzahl - Herzessenz, Persönlichkeitszahl - Persönlichkeitsessenz,...
  • "Träume in Räume der Bäume", der Einsatz der Baumessenzen für die Verbesserung der Schlafqualität
  • Der SanArbor Farbtest
  • SanArbor 1-16 "Basic Harmonies", die Essenzen für Harmonie und Gleichgewicht
  • SanArbor 17-24 "Sequences", die Essenzen für Wachstums- und Reifeprozesse
  • SanArbor 25-32 "Sacred Miracles", die Essenzen für Spiritualität und Höheres Selbst
  • SanArbor 33-40 "Lucky Fruits", die Essenzen für Lebensfreude und Fülle
  • SanArbor 41-48 "Delight and Peace", die Essenzen für Licht und Frieden
  • Gemeinsames Erarbeiten verschiedener Mischungen