Bund Deutscher Heilpraktiker und
Naturheilkundiger e.V.

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BDHN-Nachrichten März/April 2012

Inhaltsverzeichnis

Klassische Naturheilverfahren

Der Heilpraktiker mit seinen klassischen Naturheilverfahren ist so gefragt wie nie. Während nur 18 Prozent der deutschen Bevölkerung der Schulmedizin allein vertrauen, nutzen über 80 Prozent der Patienten in der BRD die alternativen Heilverfahren mit ihrer Naturmedizin. Da der Heilpraktiker der Bewahrer der traditionellen Naturheilkunde ist, vertrauen hilfesuchende Kranke, oft nach einer langen Odyssee in der Schulmedizin, dem alternativ arbeitenden Heilpraktiker. Heute beruhen nicht wenige der Naturheilverfahren auf wissenschaftlichen Untersuchungen. Die klassisch arbeitenden Heilpraktiker lehnen esoterische Weltsichten oder dogmatische Glaubenssysteme ab. Sie sehen den Menschen als ein noch nicht vollständig wissenschaftlich verstandener Organismus und sind der Ansicht, dass Medizin keine reine Reparatur von Organen sein kann. Der Heilpraktiker versucht, mit seinen klassischen Naturheilverfahren den Patienten in seiner Ganzheit zu verstehen und seine Selbstheilungskräfte zu wecken.


„Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines Jeden von uns liegt.“  Hippokrates


Eine zur Zeit etwas in den Hintergrund getretene Therapie ist das Kneippen mit all seinen Facetten. Am 12. Mai 2012 wird unser Kollege, Herr Peter Sehring, im Eden-Hotel-Wolff über das Thema „Kneipp(maßnahmen) anders als gedacht“ referieren. Herr Sehring ist der Meinung, „Kneipp“ ist mehr als ein bisschen Herz-Kreislauf- oder Venentraining mit kalten Güssen. Kneippen reduziert sich nicht auf kaltes Wasser, sondern basiert auf fünf Säulen: Heilpflanzen, Lebensordnung, Wasser, Bewegung, Ernährung. Kneipp sah den ganzen Menschen in seinem Umfeld. Er arbeitete intuitiv und aus mannigfacher Erfahrung naturheilkundlich. Sebastian Kneipp arbeitete mit der Ausleitung als Basisbehandlung, hier dominiert das warme Wasser. Er hatte noch das alte Kräuterwissen und erlebte als Zeitzeuge, wie die Menschen krank wurden durch den Einbruch der Industrie und des Bürgerlebens in die bisherige, eher bäuerliche und handwerkerliche Lebensweise.

Blutentnahme / Labordiagnostik: geänderter Termin!

Das 2. Seminar „Blutentnahme und Labordiagnostik“ wird zeitlich vorgezogen auf das Wochenende 24./25. November 2012. Das 1. Seminar wird, wie vorgesehen, am 28./29. Juli 2012 stattfinden. In diesem Praxisintensivseminar sollen Sie die Angst vor der Angst verlieren. Sie erlernen die Blutentnahme, die anschließende Aufbereitung und die fachgerechte Versendung. Es wird Ihnen vermittelt, wie Sie die Bedeutung der Laborparameter und das methodische Vorgehen sowie Ihrem Patienten die Befundung der Labordiagnose erklären können. Aufgrund der Blutanalyse führen Sie Ihren Patienten zum richtigen Umsetzen der Diagnosen mit Hilfe Ihrer Therapieansätze. Bauen Sie auf Ihre eigene Diagnose und gewinnen Sie dadurch das Vertrauen Ihrer Patienten! Labordiagnostik gehört zu den anerkannten Methoden und Testverfahren.

Notfall in der Praxis

Nachdem das Seminar „Notfall in der Praxis“ am 17./18.03.12 erfreulicherweise mit einer fast maximalen Teilnehmerzahl gebucht worden ist, haben wir uns kurzfristig entschlossen, ein zusätzliches Notfall-Seminar anzubieten. In kleineren Gruppen übt es sich leichter – der hervorragende Referent, Herr Niklas Schäfer, vermittelt als Lehrrettungsassistent, ganz gleich bei welcher Gruppenstärke, interaktiv und in einer entspannten Atmosphäre das Wissen und vertieft die Praxis durch Übungen.
Der Heilpraktiker ist verpflichtet, akute Notfälle und lebensbedrohliche Zustände zu erkennen und dementsprechend konsequent zu handeln. Darum sollte dieses Seminar für jede/n HeilpraktikerIn das absolute „Muss“ sein“.
Das nächste Notfallseminar findet an dem Wochenende 09./10. Juni 2012 statt. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an – es lohnt sich: seminare@bdhn.de

Erfolgreich in der Praxis

Die Frage, wie erfolgreich sind Sie in der Praxis, können Sie selbst am besten beantworten. Haben Sie das Glück, bei einer/m erfahrenen/m Kollegin/Kollegen zu hospitieren, sind Sie anderen um Längen voraus. Dieses Wissen kann Ihnen niemand streitig machen. Doch nicht jedem wird das Glück zuteil, einer/m Kollegin/Kollegen über die Schulter zu schauen. Haben Sie eine Praxis ohne viel zu wissen stellt sich der Erfolg nicht ein. Haben Sie Wissen ohne Praxis stellt sich der Erfolg ebenso wenig ein. Diese Weisheit ist allen bekannt. Aus diesem Grunde bietet Ihr BDHN die vielfältigen Praxisintensivseminare an. Ob Neueinsteiger oder alter Hase, das Lernen hört nie auf, denn:

 

„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.“ Benjamin Britten.

Die beste Investition in sich selbst ist die Investition in eine gute solide Ausbildung! Denn mit der HP-Bescheinigung ist es wie mit dem Führerschein. Nur weil Sie fahren dürfen, heißt es noch lange nicht, dass Sie fahren können. Deswegen gilt: üben, üben, üben. In den meisten Seminaren geht es sozusagen um die Professionalisierung Ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten. Nur so heben Sie sich von denen ab, die in der Bevölkerung oft als „Scharlatane“ bezeichnet werden. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Patienten voll zufrieden sind und sie bei Ihnen nicht ihr blaues Wunder erleben müssen!

Schutzimpfungen

Immer wieder treten Patienten an Sie heran und fragen nach dem Sinn des Impfens. Auch wenn Sie selbst Impfungen ablehnen, dürfen Sie Ihren Patienten nicht dazu raten, auf den Schutz zu verzichten. Wichtig ist vor allem, dass Sie bei der Risikoabwägung objektiv vorgehen. Jede Impfung stellt eine gewisse Gefahr dar, aber es kann dadurch auch die Gefahr einer Erkrankung an einer schweren und möglicherweise lebensbedrohenden Krankheit vermieden werden. Allerdings ist besondere Vorsicht bei Impfungen geboten wenn:

  • Medikamente eingenommen werden, die das Abwehrsystem schwächen, z.B. Kortisone oder Immunsuppressiva.
  • eine Erkrankung des zentralen Nervensystems vorliegt
  • bei Eiweißallergien
  • Erkrankungen des Immunsystems

Biofeedbacktherapie-Breuer

Am 15.06.2012, 10.00 – 16.00 Uhr stellt Hr. Richard Breuer im OSZ Weiglstr. 9, München kostenfrei seine neuartige vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgezeichnete manuelle Biofeedbacktherapie vor. Anmeldung unter seminare@bdhn.de.

 

Bitte vormerken:  7. Juli 2012,  MOC,
Heilpraktiker-Kongress des Südens


Fachfortbildung in München

Sehr geehrtes Mitglied,

wir laden Sie zur nächsten monatlichen Fachfortbildungsveranstaltung ein.

Thema:       

Hilfe bei Burn-out: Psychosomatische Hintergründe - Warnzeichen – Symptome – ganzheitliche Therapie
Referent:    

HP Werner Gehner
Termin:   

21. April 2012
Zeit:   

09.00 - 12.00 Uhr und 13.30 - 16.00 Uhr
Tagungsort:   

Eden-Hotel Wolff, Arnulfstr. 4-8,
80335 München, direkt am Hauptbahnhof
Teilnahmegebühr:   

Die Teilnahme ist für Mitglieder des BDHN kostenfrei!
Nichtmitglieder:     € 50,--

Anspruch auf Einlass besteht für Nichtmitglieder nur, wenn noch Plätze frei sind!

Genauere Informationen zum Thema erhalten Sie auf unserer Internetseite unter: http://www.bdhn.de/ffbapril12m.html.

Bitte bringen Sie unbedingt Ihren Fachfortbildungsnachweis mit und kommen Sie rechtzeitig bis 8.45 Uhr.

Bis Samstag, 21 April 2012 grüßt Sie freundlich und kollegial

           Ihr BDHN  -  Vorstand

Fachfortbildung in Nürnberg

Sehr geehrtes Mitglied,

wir laden Sie zur nächsten monatlichen Fachfortbildungsveranstaltung ein.

Thema:

Taping in der Praxis
Referentin:    

Dr. med. Hedwig Obermayer
Termin:   

28. April 2012
Zeit:   

09.00 - 12.00 Uhr und 13.30 - 16.00 Uhr
Tagungsort:   

Meistersingerhalle, Münchner Straße 22,
90478 Nürnberg,  Konferenzraum.
Teilnahmegebühr:   

Die Teilnahme ist für Mitglieder des BDHN kostenfrei!
Nichtmitglieder:     € 50,--

Anspruch auf Einlass besteht für Nichtmitglieder nur, wenn noch Plätze frei sind!

Genauere Informationen zum Thema erhalten Sie auf unserer Internetseite unter:
http://www.bdhn.de/ffbapril12n.html oder bei Herrn Kolder Tel. 0911/5067928.

Bitte bringen Sie unbedingt Ihren Fachfortbildungsnachweis mit und kommen Sie rechtzeitig bis 8.45 Uhr.

Bis Samstag, 28. April 2012 grüßt Sie freundlich und kollegial

           Ihr BDHN  -  Vorstand